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Ein einfacher Plan send article to a friend print article
ERIK funktioniert nach einfachen Prinzipien
  • Tun Sie nichts allein!
  • Suchen Sie nach anderen Eltern mit ähnlichen Interessen
  • Suchen Sie Ihre Verbündeten
  • Formulieren Sie die gemeinsamen Ziele
  • Richten Sie Ihre Kräfte konzentriert auf einen Punkt
Tun Sie nichts allein!

Es ist immer die gleiche Geschichte: Ein einzelnes Hölzchen lässt sich leicht brechen. Einzelne Familien stehen übermächtigen Kräften gegenüber und sind leicht zu entmutigen und umzustimmen. Ein ganzes Bündel von Hölzchen hält lange stand. Tun Sie nichts allein!

Suchen Sie nach anderen Eltern mit ähnlichen Interessen

Die wichtigsten Impulse für neue Integrationsklassen gehen in der Regel von Eltern aus, deren Kinder sich noch im Kindergarten befinden. Suchen Sie hier nach Gleichgesinnten in Ihrer Region.

Suchen Sie Ihre Verbündeten

In jeder Region gibt es Befürworter für die Integration. Sie stehen an den unterschiedlichsten Stellen. Finden Sie sie! Bisher ist ERIK fündig geworden in Grundschulen bei Lehrern und Elternräten, in den Schulausschüssen der Städte und Gemeinden, im Schulverwaltungsamt und den Schulbehörden, sogar in den Sonderschulen kann man Hilfe finden. Es gibt Befürworter in fast allen Parteien. Wichtige Schützenhilfe findet sich fast immer unter den Erzieherinnen und Erziehern der Kindergärten.

Außerdem finden Sie Verbündete in den bestehenden Elterninitativen Ihrer Region und bei den einschlägigen Verbänden.

Und nicht zuletzt haben Sie alle anderen ERIK-Gruppen an Ihrer Seite.

Formulieren Sie Ihre gemeinsamen Ziele

Was genau wollen Sie erreichen? In welcher Zeit? Je einfacher und klarer Ihre Ziele sind, desto besser können Sie sie kommunizieren und durchsetzen.

Richten Sie Ihre Kräfte auf einen Punkt

Sie haben nur begrenzt Zeit und Kraft zur Verfügung. Bündeln Sie Ihre Kräfte auf Ihr vordringlichstes Ziel.

Für die Einrichtung einer neuen Integrationsklasse in einer Niedersächsischen Schule kann das z.B. so aussehen:

Drei bis vier Familien mit Kindern unterschiedlicher Einschränkungen im geistigen oder körperlichen Bereich schließen sich zusammen und suchen nach einer möglichst geeigneten Grundschule in Ihrem Einzugsgebiet. Sie sammeln Informationen über den voraussichtlichen Förderbedarf ihrer Kinder und über die Fördermöglichkeiten. Sie melden ihre Kinder an der Grundschule an und informieren gleichzeitig Schulverwaltung, Schulbehörde und Schulausschuss. Außerdem bitten sie weitere Verbündete sich für die neue Integrationsklasse einzusetzen. Im Gespräch mit allen Beteiligten wird jetzt eine Lösung gesucht und entwickelt. Im Prozess gelten die Regeln, so lange wie möglich freundlich bleiben, immer gesprächsbereit und niemals (!) aufgeben. Wenn es nicht anders geht, werden sie deutlich und suchen die Öffentlichkeit.

Kinder mit Förderbedarf im Lernhilfebereich können in Grundschulen mit sonderpädagogischer Grundversorgung unterrichtet werden. Solche Grundschulen gibt es in Regionen mit einem Regionalen Integrationskonzept. Wenn kein solches Konzept vorliegt, können sie in Integrationsklassen unterrichtet werden.

In den meisten Fällen lässt sich das Ziel der Integration mit diesem klaren und einfachen Vorgehen erreichen. Klappt es nicht, gilt es neu nachzudenken. Nur aufgeben kommt nicht in Frage. Das schulden wir unseren Kindern.

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