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Internationale Orientierungen send article to a friend print article
Die Salamanca Erklärung
und der Aktionsrahmen zur Pädagogik für besondere Bedürfnisse 7.-10. Juni 1994 in Salamanca, Spanien UNESCO-Weltkonferenz "Pädagogik für besondere Bedürfnisse: Zugang und Qualität"  

Grundsätze und Empfehlungen zur schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung.
"Wir glauben und erklären, daß Regelschulen mit dieser integrativen Orientierung das beste Mittel sind, um diskriminierende Haltungen zu bekämpfen, um Gemeinschaften zu schaffen, die alle Willkommen heißen, um eine integrierende Gesellschaft aufzubauen und um Bildung für alle zu erreichen; darüberhinaus gewährleisten integrative Schulen eine effektive Bildung für den Großteil aller Kinder und erhöhen die Effizienz sowie schließlich das Kosten-Nutzen-Verhältnis des gesamten Schulsystems.

Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 20. Dezember 1993
Rahmenbestimmungen für die Herstellung der Chancengleichheit für Behinderte

Ziel: Die Eingliederung behinderter Menschen in allen Ländern der Erde voranzubringen.
Die Vereinten Nationen appellieren an die Mitgliedstaaten, in allen Lebensbereichen die Voraussetzungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Behinderten zu schaffen und deren Rechte zu sichern.

Bestimmung Bildung: "Die Staaten sollen das Prinzip der Chancengleichheit für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Grundschulen, weiterführenden Schulen und im Hochschulbereich in einem integrativen Umfeld anerkennen. Sie sollen sicherstellen, daß die Bildung Behinderter ein integrierender Bestandteil des Bildungssystems ist."

Die Bundesrepublik als Mitgliedstaat ist aufgefordert, sich an den Rahmenbedingungen zu orientieren und für eine Umsetzung der Rahmenbestimmungen zu sorgen.



UN-Konvention über die Rechte des Kindes  vom 20.11.1989 Nach Unterzeichnung und Ratifizierung durch die BRD ist die UN-Kinderrechtskonvention am 5.4.92 für Deutschland in Kraft getreten.
"Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne irgendeine Art von Diskriminierung und unanhängig von ... einer Behinderung ... " (Art. 2.I)
"Die Vertragsstaaten erkennen an, daß ein geistig oder körperlich behindertes Kind ein erfülltes und menschenwürdiges Leben unter Bedingungen führen soll, die die Menschenwürde gewährleisten, Selbständigkeit fördern und die aktive Teilnahme des Kindes am Gemeinschaftsleben erleichtern." (Art. 23.I/)
Es ist sicherzustellen, " ..., daß Erziehung, Ausbildung, Gesundheitsdienste, Rehabilitationsdienste, Vorbereitung auf das Berufsleben und Erholungsmöglichkeiten dem behinderten Kind tatsächlich in einer Weise zugänglich sind, die der möglichst vollständigen sozialen Integration und individuellen Entfaltung des Kindes einschließlich seiner kulturellen und geistigen Entwicklung förderlich ist." (Art. 23.3)

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